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11.07.2018 10:44

Gerüstbauarbeiten am Münster

Freiburg (mr) Ende Mai waren die handwerklichen Sanierungsarbeiten am Turm zu Ende, am 15. Juni wurde dies gebührend im Rahmen des Münstertreffs Freiburg gefeiert. Doch schon in diesen zwei Wochen ist einiges passiert, um dem "gerüstfreien" Turm ein Stückchen näher zu kommen: Gleich Anfang Juni begann der Rückbau der Baustelleneinrichtung am Münsterturm sowie weitere Vorbereitungen für den komplexen und umfangreichen Gerüstrückbau. Darüber hinaus haben drei Mitglieder des Turmteams eine Bekletterung oberhalb des Gerüsts durchgeführt, um - als Bestandteil des Monitoring-Konzepts - einen letzten Blick auf die ausgeführten Arbeiten zu werfen. Außerdem wurde der Blitzschutz in den unteren Bereichen des Turmhelms erneuert. Die Gerüstkonstruktion am Münsterturm ist ein sogenanntes "selbstaussteifendes" Gerüst: Da das immense Gewicht des Gerüsts nicht vom Turmhelm aufgenommen werden kann, musste eine andere Lösung gefunden werden, um die Last zu tragen. Dem sichtbaren Außengerüst wurde also im Inneren des Münsterturms ein weiteres Gerüst entgegengesetzt. Stahlträger, die zwischen den beiden liegen und durch die Maßwerke des gotischen Turms führen, nehmen somit die Last auf und leiten sie in die massive Zone um. Mitte Juni begann der Rückbau des Innengerüsts im Münsterturm, von dem man als Passant oder Marktbesucher wenig mitbekommen hat - die Arbeiten waren nicht sichtbar und auch nicht mit Platzsperrungen des Münsterplatzes verbunden. So konnte u. a. das Weinfest stattfinden, ohne das Bauzäune die Veranstaltungsfläche verkleinert hätten. Ab 16. Juli wird sich die Situation etwas ändern. Es beginnt die Phase, in der das Außengerüst zurückgebaut wird. Bis voraussichtlich 7. September werden wechselnde Münsterplatzsperrungen um den Hauptturm herum auftreten. Diese dienen der Sicherheit aller Platzbesucher. Als vorbereitende Maßnahmen für den Rückbau der hölzernen Sicherheitsplattform rund um den Turmhelm, des sog. Fangbodens, werden im Rahmen von weiteren Bekletterungen während der Platzsperrungen auch die Sicherheitsnetze im Bereich der Oktogonhalle demontiert. Alle Zufahrtswege werden für Anwohner und Gastronomen gewährleistet, auch der Fußgängerverkehr kann auf dem Münsterplatz stattfinden. Teilweise wird das Münster jedoch nur durch die beiden Seiteneingänge auf der Süd- und Nordseite zugänglich sein. Darüber hinaus müssen einige Marktstände auf ihre Stammplätze verzichten und auf die umliegenden Flächen ausweichen.

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