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17.03.2017 13:28

Baugrund für Ortsumfahrung wird untersucht

Staufen (mr) Für die Ortsumfahrung Staufen wurde Anfang März 2017 vom Regierungspräsidium Freiburg mit den Untersuchungen des Baugrunds begonnen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Arbeiten hatten sich witterungsbedingt etwas verzögert, denn im Januar war es einfach zu kalt für einen Start. Nun erfolgte zuerst die Auspflockung der Aufschlusspunkte am 6. März durch Vermesser des Regierungspräsidiums. Gleich am Dienstag und Mittwoch wurden erfolgreich insgesamt zehn Bagger-Schürfungen und Rammsondierungen durchgeführt. Diese dienen zur Bestimmung wichtiger Bodenkennwerte. Mit den fünf Bohrungen bis in zehn Metern Tiefe ging es dann eine Woche später weiter. In den Löchern werden während des Bohrvorganges außerdem schwere Rammsondierungen zur Bestimmung der Lagerungsdichte durchgeführt. Nach Abschluss der Bohrarbeiten folgen Kurzpumpversuche zur Analyse des Grundwassers. Nach Abschluss der Laboranalysen und der Ausarbeitung des Gutachtens können dann Aussagen zum Baugrund und Grundwasser gemacht werden. Es wird zunächst ausschließlich der erste Bauabschnitt vom Knotenpunkt L 123 / L 125 / Krozinger Straße bis zur L 125 im Südwesten untersucht. Durch Referat Landesingenieurgeologie beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau des Regierungspräsidiums Freiburg wurde die Unbedenklichkeit der Bohrungen in Bezug auf die Gipskeuperschicht bestätigt. Für die Durchführung der Bohrung Nummer zwei auf dem Grundstück der Firma Bilcare Research GmbH mussten zwei Bäume gefällt werden. Diese werden im Rahmen des Baus durch Ersatzpflanzungen kompensiert. Durch die Flurneuordnungsbehörde hat eine Einweisung auf die betroffenen Flurstücke ab Jahresbeginn stattgefunden.

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