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27.09.2017 09:10

Gottesdienst am Brotmarkt

Endingen (mr) Am 7. und 8. Oktober 17 ist die alte Marktstadt Endingen am Kaiserstuhl zum zweiten Mal Gastgeber des „Alemannischen Brotmarkts“.

Nach der Premiere 2014, die alle Erwartungen übertraf, steht erneut zwei Tage der Genuss der vielfältigen alemannischen Brotkultur im Mittelpunkt. Der Brotmarkt ist in einer Stadt zu Gast, in deren Mauern Korn und somit auch das Brot ab dem späten Mittelalter schon immer eine gewichtige Rolle gespielt haben. Bereits 1317, also vor 700 Jahren, wurde hier das Backhandwerk in den „Brotlauben“ auf dem Marktplatz erwähnt. Die Bäckerzunft kann auf eine über 600-jährige Geschichte zurückblicken, denn sie wurde im Jahre 1415 in einer Urkunde erstmals genannt. Vor exakt 400 Jahren, anno 1617, wurde das Kornhaus auf dem Marktplatz erbaut. Dieses steht im Mittelpunkt, wenn sich in Endingen Bäcker und Genusshandwerker aus verschiedensten Regionen begegnen um hier ihre Spezialitäten zu präsentieren. So kann am Samstag und Sonntag auf dem Marktplatz ganztags die alemannische Brotvielfalt bestaunt und verkostet werden. Ergänzt wird die Brotvielfalt durch die Weine aus Endingen, Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen. Neu ist dieses Jahr die „Alemannische Musikbühne“, auf der an beiden Tagen ein unterhaltsames Programm geboten wird. Am Samstag Abend findet ein Festgottesdienst statt und Sonntag um 12 Uhr zieht der Festumzug der Bäcker und Vereine unserer Gesamtstadt sowie Brauchtums- und Trachtengruppen aus dem Elsass, dem Kinzig- und dem Elztal zum Marktplatz.

Zusätzlich laden am Sonntag die Einzelhändler zu einem Bummel beim verkaufsoffenen Sonntag ein.

Festplakat von Peter Gaymann

Das Plakat zur Veranstaltung wurde vom bekannten Cartoonisten und Graphiker Peter Gaymann gestaltet. In der unverwechselbaren, künstlerischen Handschrift Gaymanns ist auf dem Plakat eines seiner typischen Hühner zu sehen, das aus dem zum Backhaus umfunktionierten Endinger Rathaus ein frisches Brot präsentiert. Das Plakatmotiv ist auch auf 50.000 „Wecklitüten“ abgedruckt, die derzeit in den Endinger Bäckereien und in vielen weiteren Geschäften am Oberrhein verteilt werden.

Gottesdienst am Brotmarkt-Samstag

Zum Abschluss des ersten Markttages findet am Samstag um 18 Uhr ein von Pfarrer Christoph Lauter und Georg Mattes gestalteter Ökumenischer Gottesdienst in der St. Martinskirche auf dem oberen Marktplatz statt.

Einzelhandel / verkaufsoffener Sonntag

Die Fachgeschäfte der G&H Endingen laden am Samstag von 9-18 Uhr und am Sonntag von 13-18 Uhr ein, die neuesten Herbst- und Winterkollektionen sowie die aktuellen Trends für Sport, Spiel, Reisen, Haus, Garten und Freizeit zu entdecken.

Festumzug

Nach dem Einklepfen durch die „Herbschtgeissläklepfer“ zieht am Sonntag um 12 Uhr ein Festumzug durch die Altstadt zum Marktplatz. Teilnehmen werden neben den Musikkapellen der Gesamtstadt unter anderem die Endinger Bäckerzunft von 1415, die Schützengesellschaft von 1648, die Vereine aus Kiechlinsbergen und Königschaffhausen und erstmals auch aus Forchheim, die Amolterer Korndrescher sowie Brauchtums- und Trachtengruppen aus dem Elsass, dem Elz- und dem Kinzigtal. Im Anschluss an den Umzug stellen die Traktorenfreunde Endingen ihre Traktoren in der Dielenmarktstraße aus.

Brotmarkt

Auf dem Marktplatz präsentieren sich Bäcker und Genusshandwerker aus alemannischen Landen.

Hier ein Auszug aus dem reichhaltigen Angebot:

Kaiserstuhl • Bäckereien der Gesamtstadt Endingen mit ihren Spezialitäten • Metzgereien aus Endingen und Kiechlinsbergen • Kaiserstühler Flammenkuchen • Mühlenerzeugnisse aus der Adlermühle Bahlingen • Weine der Weingüter und Winzergenossenschaften aus Endingen, Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen • „Naturgarten Kaiserstuhl“ mit den „Kaiserlich genießen“-Produkten • „Merkles Restaurant“ mit einer urigen Brätschilisuppe vom Sternekoch Elsass • Jean-Marie Joerger aus Geispolsheim mit Gugelhupf und Baguette • Moulin Kircher aus Ebersheim mit Baguette, Mühlenprodukten und Münsterkäse • Moulin Herzog aus Illhäusern – Mehlspezialitäten Schwarzwald • Klostermühle Gengenbach mit Spezialitäten aus dem Holzbackofen • Yacher Brotweg mit Holzofenbrotverkostung • „Der Schwarzwaldburger“ mit einer Elztäler Wiesenheusuppe im Weckli • „De Bächle Beck“ mit Schwarzwälder Datschkuchen und Seelen • Silke Klimek – Die kreative Brot- und Mehlsacknähstube aus Wolfach im Kinzigtal

Oberschwaben • Seelenbäcker Hansjörg Bär aus Tettnang Schweiz • Original Basler Mehlsuppe von den Grachsymphonikern Vorarlberg • Die Sennerei Andelsbuch präsentiert Käsespezialitäten aus dem Bregenzerwald Tovar in Venezuela • „Tovarer Oofahiisli“: Rüh-Brot der Alemannischen Auswandererkolonie von 1842

Außerdem: historisches Korndreschen durch den Musikverein Amoltern, Backvorführungen, Kinderbackstube, Kinderprogramm, … Insgesamt rund 65 Anbieter!

Alemannische Musikbühne Erstmals wird es auf dem nördlichen Marktplatz – vor der Volksbank – eine „Alemannische Musikbühne“ geben, auf der während der gesamten Marktzeit ein originelles Programm geboten wird. So spielt am Samstag von 11-14 Uhr die „Badische Bråtwurschtmusig“ handgemachte traditionelle Tanzbodenmusik hauptsächlich aus dem Schwarzwald. Im Mittelpunkt des Ensembles stehen die Streichinstrumente. Dazu gesellen sich Harmonika, Harfe, Hackbrett, Flöte und Tuba. Von 15-18 Uhr steht dann die Katharinen-Kapelle auf der Bühne, deren Mitglieder allesamt vom Kaiserstuhl stammen. Gespielt werden Polkas und Märsche aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten – von Klassikern bis hin zu neuen Arrangements. Am Sonntag ab 13 Uhr spielt die „Spundlochmusig“ zum Tanz auf. Die sechs württembergischen Musikanten haben sich der traditionellen Volksmusik Süddeutschlands verschrieben. Extra für den Brotmarkt haben die Musikspezialisten über 100 Jahre alte Tanzbodenmusikstücke aus Kiechlinsbergen und Bischoffingen ausgegraben, neu arrangiert und einstudiert.

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