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11.01.2018 19:40

Gespräch mit Landkreis über Bruder-Klaus-Krankenhaus

Waldkirch (mr) Mit Bedauern hat die Kreisverwaltung auf die Entscheidung des Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser (RkK) reagiert, das Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch nicht mehr in eigener Trägerschaft zu führen. Die Redaktion hat berichtet.

Das Bruder-Klaus-Krankenhaus habe über Jahrzehnte einen wesentlichen Beitrag zur stationären Grundversorgung der Menschen im Elztal und im gesamten Landkreis geleistet, betont Landrat Hanno Hurth in einer Stellungnahme. Der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser hat mit dem Landkreis als Träger des Kreiskrankenhauses Emmendingen und der BDH-Klinik in Elzach ergebnisoffene Gespräche aufgenommen. Darin soll geklärt werden, wie es mit dem Krankenhausstandort Waldkirch weitergehen kann. Die Beteiligten haben hierzu für den Zeitraum der gemeinsamen Prüfung und Bewertung Stillschweigen vereinbart. Landrat Hurth äußert Verständnis für die Entscheidung des RkK. Die Krankenhäuser in Baden-Württemberg sind seit Jahren unterfinanziert. Mehr als die Hälfte der Kliniken erwartet für 2017 ein negatives Jahresergebnis. „Es ist zu hoffen, dass die künftige Bundesregierung hier rasch gegensteuert. Es muss gesetzlich verankert werden, dass das überdurchschnittliche Lohnniveau im Land Baden-Württemberg bei der Krankenhausvergütung angemessen berücksichtigt wird“, fordert der Landrat.

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