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11.10.2018 15:19

Land fördert 20 Projekte für mehr Wohnraum

(mr) Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt 20 Projekte zur Innenentwicklung der Kommunen mit insgesamt rund 700.000 Euro. Damit soll mehr Wohnraum geschaffen werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“. Im Jahr 2018 sollen noch weitere Projekte finanziell unterstützt werden. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt 20 Projekte zur Innenentwicklung der Kommunen mit insgesamt rund 700.000 Euro. „Mit dem Programm unterstützen wir die Städte und Gemeinden dabei, ihre Innenentwicklungspotenziale aktiv in den Blick zu nehmen. So können sie Projekte, um Wohnraum zu schaffen, gezielt anstoßen“, so Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. „Auf diese Weise setzen die Kommunen Impulse für die Innenentwicklung und koordinieren den Wohnungsbau vor Ort.“ Das Programm fördere unterschiedlichste Maßnahmen zur Innenentwicklung und qualitätsvollen Nachverdichtung. Ein zentrales Thema sei es dabei, neuen Wohnraum zu schaffen. Das Spektrum der geförderten Projekte reicht von der Unterstützung kommunaler Flächenmanager über Konzepte zum Ausbau von Dachgeschossen oder Aufstockungen bis hin zu städtebaulichen Quartiersentwürfen und Entwicklungskonzepten. Förderprogramm in Kooperation mit den kommunalen Landesverbänden Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wurde zusammen mit den kommunalen Landesverbänden entwickelt. Es richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise und Zweckverbände in Baden-Württemberg. Das Programm unterstützt nicht-investive Maßnahmen eines kommunalen Flächenmanagements. Förderschwerpunkt ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Bestehende Leerstände und innerörtliche Flächen, wie Baulücken und Brachflächen, aber auch Potenziale zur Nachverdichtung sollen aktiviert werden, insbesondere durch Aufstockungen oder Dachausbau. Auch der Einsatz kommunaler Flächenmanager wird im Rahmen des Programms gefördert, um innerorts Flächen für den Wohnungsbau zu gewinnen. Die Flächenmanager dienen als zentrale Ansprechpartner und Koordinatoren für Prozesse der Innenentwicklung. Sie sind das Bindeglied zwischen Verwaltung, Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern, Investorinnen und Investoren sowie allen beteiligten Akteuren. Seit 2009 wurden mit dem Programm rund 300 Projekte zur Innenentwicklung mit insgesamt rund sieben Millionen Euro unterstützt.

Stadt Bühl "Integriertes gesamtstädtisches Entwicklungskonzept und Integriertes gebietsbezogenes städtebauliches Entwicklungskonzept für den Südlichen Stadteingang" 30.000 €

Stadt Mühlacker "Revitalisierung ehemaliges Ziegeleigelände Mühlacker unter dem Gesichtspunkt des flächensparenden Bauens": Entwicklung des ehemaligen Ziegeleiareals als innenstadtnahes und durchmischtes Quartier; u. a. sollen innovative und verdichtete Wohnformen entstehen 42.500 €

Stadt Stutenseee "Kommunaler Flächenmanager" zur Aktivierung innerörtlicher Flächenpotenziale für Wohnzwecke 58.000 €

Stadt Stutenseee "Gesamtstädtische Entwicklungskonzeption zur effizienten Flächennutzung im Innenbereich": Bürgerbeteiligung in verschiedenen Formaten und Aufbau einer OnlinePlattform 18.500 €

Stadt Freiburg "Kommunaler Flächenmanager" zur Aktivierung innerörtlicher Flächenpotentiale für Wohnzwecke, extern 60.000 €

Stadt Freiburg "Potenzialanalyse für Dachausbau und Dachaufstockung in Freiburg": Erstellung Potenzialanalyse zu Dachausbau- und Dachaufstockungsoptionen; neben Wohnungsbauten auch Sonderbauten, z. B. Supermärkte und Garagen 40.500 €

Gemeinde Friesenheim "Ortsteilübergreifendes Gemeindeentwicklungskonzept inklusive umfassender Bürgerbeteiligung": Erstellung Konzept zur Innenentwicklung; Bürgerbeteiligung 49.000 €

Stadt Lahr "Neues Quartier Lahr-West": Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs im Quartier "LahrWest" zur Neugestaltung einer Zeilenhaussiedlung und Schaffung Wohnraum 38.900 €

Stadt Neuenburg am Rhein "Stadtmitte III - Ein weiterer Baustein zur Innenentwicklung Östliche Innenstadt": Nutzung unbebauter Grundstücke in Innenstadtlage, unter Einbeziehung der betroffenen Akteure 13.800 €

Stadt Offenburg "Konversion eines Betriebssportgeländes zu Wohnbauland im Gebiet Kolping-, Burda-, Senefelderstraße": Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für eine große Fläche in der Kernstadt; Schaffung differenziertes Wohnraumangebot; kooperatives Verfahren 42.500 €

Gemeinde Stegen "Flächen- und Gebäudeaktivierung – Ortsteil Eschbach": Gestaltung der Ortsmitte Eschbach durch Entwicklung leerstehender Gebäude sowie Umnutzung vorhandener Gebäude zur Schaffung von Wohnraum 11.300 €

Gemeinde Weisweil "Innenentwicklung in Weisweil – Erhalt des identitätsstiftenden Ortskerns mit Nutzung der vorhandenen Innenentwicklungspotenziale": Entwicklung Nutzungsszenarien "Sternengarten" mit breiter Bürgerbeteiligung, "Schanzlin-Areal" und "IVECO-Areal" zur Schaffung von Wohnraum 20.000 €

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