news-aus-baden.de

zurück

Nachricht

15.08.2018 12:51

Erzbischof Burger feiert Patrozinium Mariä Himmelfahrt im Münster

Freiburg (mr) Maria ist eine "Vermittlerin der Liebe zu Gott und gleichzeitig Vermittlerin der Liebe zueinander", betonte Erzbischof Stephan Burger beim Festgottesdienst zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel am Mittwoch (15. August) in Freiburg. Das Erzbistum Freiburg und die Münsterpfarrei feierten das Patrozinium Mariä Himmelfahrt mit einem Pontifikalamt im Münster "Unserer Lieben Frau". Mit dem Festgottesdienst würdigte das Erzbistum Freiburg ebenso den 80. Geburtstag von Erzbischof em. Robert Zollitsch.

Erzbischof Burger unterstrich in seiner Predigt die besondere Bedeutung von Maria und Elisabeth für den Glauben. "Da begegnen uns im Evangelium zwei Frauen, die sich für den Plan Gottes in den Dienst nehmen lassen. Sie glauben und vertrauen darauf, dass Gott mit ihnen etwas Bedeutungsvolles vorhat." Mit ihrem Vertrauen in Gott ermutigen uns Maria und Elisabeth, "unseren Weg mit Gott zu gehen und ihn voller Zuversicht zu gehen", bekräftigte der Erzbischof.

Das Freiburger Münster als "Wahrzeichen der Hoffnung"

"Aus diesem Vertrauen heraus haben unsere Vorfahren auch dieses Münster erbaut und Maria als ihre Schutzpatronin erwählt", sagte Erzbischof Burger. So wollten sie "einen Ort des Gedenkens schaffen, einen Ort, der uns aber nicht allein auf die harte Realität dieser Welt verweist, sondern darüber hinaus." Burger betonte: "Dieser Ort, dieses Münster steht für das Leben! Eine Erfahrung, die die Freiburger ja auch gegen Ende des Zweiten Weltkrieges machen konnten." So sei das Freiburger Münster im Laufe der vergangenen Jahrhunderte ein "Wahrzeichen der Hoffnung" geworden.

Die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria ist Patronin des Freiburger Münsters und der Erzdiözese Freiburg. Seit dem Mittelalter gestalten viele Kathedralen und Kirchen das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August (im Volksmund "Mariä Himmelfahrt" genannt) als Patronatsfest. Allein in der Erzdiözese sind mehr als 180 Pfarr- und Filialkirchen sowie fast 400 Kapellen Maria geweiht.

Gratulationen zum 80. Geburtstag von Erzbischof em. Robert Zollitsch

Am Donnerstag (9. August) vollendete Erzbischof em. Robert Zollitsch sein 80. Lebensjahr. Mit dem Festgottesdienst zum Patrozinium im Freiburger Münster feierte das Erzbistum Freiburg ebenso den Geburtstag seines früheren Erzbischofs. Zahlreiche Glückwunschschreiben aus Staat und Kirche erreichten Erzbischof em. Zollitsch zu diesem Tag. So dankte ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für dessen Wirken als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: "Wir verdanken Ihnen wichtige geistige Impulse: für die wissenschaftliche Theologie ebenso wie für das Zusammenleben der Konfessionen und Religionen." Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, erinnerte in seiner Gratulation auch an den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg im Jahr 2011 und an den von Zollitsch angestoßenen Dialogprozess. So sei Zollitsch ein "authentischer Verkünder des Wortes Gottes". Marx schreibt weiter: "Die Kirche in Deutschland ist Dir zu großem Dank verpflichtet. Dein unermüdliches Arbeiten im Weinberg des Herrn empfinde ich als starkes Glaubenszeugnis, mit dem Du in Kirche und Öffentlichkeit gewirkt hast." Guido Wolf, Minister für Justiz und Europaangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, würdigte Zollitsch als fortschreitenden Bewahrer: "Vereinigen, nicht spalten, einbeziehen, nicht ausgrenzen, das sind die Fundamente ihrer gelebten Nächstenliebe. Sie haben sich nicht einfach in den theologischen Dogmen eingerichtet. Sie sind auch die steinigen Wege gegangen und haben aus den festen Überzeugungen Ihres Glaubens heraus nach Antworten auf die Fragen der Zeit gesucht."

© by www.news-aus-baden.de 2006 - 2018
Impressum/Redaktion/Datenschutz
Webdesign+Programmierung

Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!