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01.02.2017 21:23

Sternsinger trotzten erfolgreich Eis und Schnee

Freiburg (mr) Tausendmal wurde zu Beginn des Jahres wortwörtlich nach den Sternen gegriffen: 736 Kinder im katholischen Stadtdekanat Freiburg waren mit ihren rund 300 Begleitpersonen als Sternsinger im Auftrag der Solidarität unterwegs. Sie brachten den traditionellen Segen in die Häuser und Familien. Ihr Einsatz für benachteiligte Kinder weltweit wurde in diesem Jahr mit einer neuen Spenden-Rekordsumme der Besuchten belohnt. 133.000 Euro kamen so in den 32 Pfarreien Freiburgs zusammen (2016: 126.000, 2015: 130.000 Euro).

"Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit" lautete das diesjährige Motto der weltweit größten Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Vorab hatten sich die Sternsinger in ihren Pfarreien damit auseinandergesetzt, wie wichtig ihr Engagement für Kinder ist, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Dass die Freiburger Königlichen selbst allerdings Anfang Januar auf spiegelglatten Wegen und niedrigen Temperaturen im Einsatz waren, erschwerte den Einsatz ein wenig, tat der Motivation aber keinen Abbruch: Durchschnittlich 180 Euro konnte jeder Sternsinger für die gute Sache beitragen. Und natürlich gab es auch einige Leckereien für den Eigenbedarf ...

"Ein großes Kompliment an die tüchtigen Mädchen und Jungen im Stadtdekanat, die in ihren Ferien bereit waren, ein praktisches Zeichen für solidarische Hilfsbereitschaft zu setzen", so Stadtdekan Wolfgang Gaber. Sein Dank gilt ihnen und den vielen Spendern, aber auch den vielen freiwilligen Helfer im Hintergrund, Eltern und jungen Erwachsene in der Jugendarbeit, die diese schöne Tradition jedes Jahr in den Pfarreien mit Leben füllen.

Besonders hervorzuheben ist mit Blick auf die acht Kirchengemeinden des Dekanats die hohe Beteiligung der Sternsinger in St. Georgen-Hexental, wo mit 173 die meisten Kinder unterwegs waren. Auf Ebene der 32 Pfarreien liegen fast schon traditionell Bruder Klaus (Gundelfingen), St. Blasius (Zähringen), und St. Barbara (Littenweiler) mit ihrem Ergebnissen auf den vorderen Plätzen. Statistisch betrachtet vermag das Dreikönigssingen als immaterielles Kulturerbe alle Kinder gleichermaßen zu begeistern: Die wertvolle Erfahrung, selbst aktiv werden zu können und konkrete Hilfe zu leisten, machten die Mädchen in diesem Jahr mit ihrem Anteil von knapp 60 Prozent der Mitwirkenden jedenfalls nur geringfügig öfter als die Jungen.

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