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05.03.2017 16:50

Taufbewerber aus dem Erzbistum feiern gemeinsamen Gottesdienst

Freiburg (mr) „Mitten im Trubel und Gewirr des Alltags haben Sie sich auf die Suche nach dem Sinn Ihres Lebens gemacht“, sagte Weihbischof Bernd Uhl am Sonntag (5.3.) im Freiburger Münster in einem Gottesdienst mit Taufbewerbern. Am Anfang des Glaubenswegs stünde, Antworten auf zentrale Fragen zu finden. Er erklärte weiter: „Bei Ihnen geht eine vielleicht längere Suche bald zu Ende.“ Er verwies auch darauf, wie wichtig sogenannte „Wegbereiter“, wie in der Bibel auch Johannes der Täufer einer war, für den Zugang zum Glauben sind: „Nach meiner Erfahrung sind dies oft Ehepartner oder Lebenspartner, die Sie auf Jesus aufmerksam gemacht haben. Aus Liebe wurde Glaube.“

Ausstrahlung Jesu wirkt bis heute

Mit der Feier der Zulassung zur Taufe im Freiburger Münster macht das Erzbistum Freiburg deutlich, wie wichtig die Taufbewerberinnen und Taufbewerber (Katechumenen) für die Weitergabe des Glaubens sind. Die rund 30 Frauen und Männer aus der ganzen Diözese kommen zu einem zentralen Gottesdienst zusammen, bevor sie in der Osterzeit in ihren Gemeinden getauft werden. „Die Feier ist der klare Höhepunkt der Vorbereitungszeit auf die Taufe“, erklärt Dekanatsreferentin Ruth Scholz aus Offenburg. Sie bereitet seit vielen Jahren in einem Glaubenskurs Erwachsene auf Taufe und Firmung vor.

Weihbischof Uhl betonte in dem Gottesdienst die besondere Ausstrahlung Jesu, die bis heute wirkt: „Jesus von Nazareth muss damals eine geradezu magische Wirkung auf Menschen gehabt haben, so dass diese alles stehen und liegen ließen und ihm nachfolgten. Wir nennen so etwas heute Charisma oder Ausstrahlung. Wir wissen von bestimmten radioaktiven Elementen, dass sie Jahrtausende oder Jahrmillionen strahlen können. Diese Strahlen überspringen spielend die menschliche Geschichte. Genauso wirkt die geistige Ausstrahlung Jesu über die Geschichte der Menschheit hinweg. Der lebendige Beweis dafür sind Sie.“

Mit dem Beispiel des 1957 in Emmendingen verstorbenen Schriftstellers Alfred Döblin, der durch Jesus Orientierung in seinem Leben gefunden hatte und sich in seinem Glauben nicht beirren ließ, machte der Weihbischof den Taufbewerberinnen und Taufbewerbern Mut für ihren weiteren Glaubensweg: „Sie haben etwas Wertvolles für Ihr weiteres Leben gefunden. Wir freuen uns über Sie! Seien Sie herzlich in der Gemeinschaft des Glaubens, genannt Kirche, willkommen.“

Weitere Informationen zum Thema „Christ werden“ gibt es im Internet unter http://www.katechumenat.de

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