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10.05.2017 08:42

Erzbischof Stephan Burger weiht vier Diakone zu Priestern

Freiburg (mr) Sie sind ihrer Berufung gefolgt: Die vier Diakone Stefan Jaskolla, Jan Lipinski, Frederik Reith und Georg Seelmann werden am kommenden Sonntag (14.5.) im Freiburger Münster von Erzbischof Stephan Burger zu Priestern geweiht. Sie möchten fortan als Seelsorger tätig sein und Menschen für den Glauben begeistern. Der feierliche Gottesdienst im Freiburger Münster beginnt um 14.30 Uhr und ist auch im Livestream unter www.ebfr.de zu sehen. Die Feier wird musikalisch von den Freiburger Domsingknaben unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann sowie von der Schola des Collegium Borromaeum unter der Leitung von Kirchenmusikdozent Eduard Wagner gestaltet.

Priesterweihe im Münster: Ausdeutende Riten

Zu Beginn der Weiheliturgie werden die Kandidaten vorgestellt. Sie richten ihre Bitte an den Bischof, die Weihe zu spenden. Nach dem Wortgottesdienst bekunden die Kandidaten vor der Gemeinde ihre Bereitschaft zur Übernahme dieses geistlichen Amtes und versprechen dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam. Anschließend leitet die Allerheiligenlitanei, das Gebet der Gemeinde, zur eigentlichen Weihe über: Der Erzbischof und nach ihm die weiteren bei der Weihe anwesenden Priester legen den Kandidaten in Stille die Hände auf. Nach dem anschließenden Weihegebet des Bischofs folgen die sogenannten ausdeutenden Riten: das Bekleiden mit dem Messgewand, die Salbung der Hände mit Chrisam, das Überreichen von Kelch und Hostienschale für die Feier der Eucharistie sowie der Friedensgruß. Danach feiern die neugeweihten Priester zusammen mit dem Erzbischof die Eucharistie. Folgende Diakone werden am Sonntag zum Priester geweiht:

Stefan Jaskolla aus Villingen entschloss sich, nach dem Abitur Theologie zu studieren und in das Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg einzutreten. Sein Auslands-Semester verbrachte Jaskolla in Paris. Nach dem Studienabschluss arbeitete der Theologe ein Jahr lang in Innsbruck in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Ein Praxissemester in Bad Rappenau und sein Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena in Mannheim vermittelten dem 32-Jährigen erste Einblicke in die Seelsorge vor Ort. Sein Primizspruch lautet: "Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, gib mir alles, was mich fördert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir." (Bruder Klaus von der Flüe, 1417-1487) Jan Lipinski aus Bad Rotenfels nahm nach dem Abitur 2007 und dem Zivildienst in einem Altenheim sein Theologiestudium auf und trat ins Priesterseminar in Freiburg ein. Seine Auslandssemester verbrachte der 29-Jährige in Innsbruck. Während eines Praxissemesters in der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal in Gengenbach und seines Diakonatsjahrs in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach konnte er erste Erfahrungen in der pastoralen Arbeit sammeln. Sein Primizspruch lautet: "Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen." (Matthäus 8,7) Frederik Reith aus Schwarzach studierte nach seinem Abitur zunächst Religion und Geschichte auf Lehramt. Nach zwei Semestern entschied sich der 28-Jährige für die Theologie und trat ins Priesterseminar in Freiburg ein. Seine Auslandssemester verbrachte er in Wien. Ein Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Südwest sowie sein Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Elztal-Limbach-Fahrenbach vermittelten ihm erste Einblicke in die seelsorgerliche Arbeit. Sein Primizspruch lautet: "Gott spricht: Ich bin der Herr und sonst niemand." (Jesaja 45,5) Georg Seelmann aus Keltern begann nach seinem Abitur 2007 sein Theologiestudium und trat ins Priesterseminar in Freiburg ein. Seine Auslandssemester führten ihn nach Jerusalem und Straßburg. Nach dem Studienabschluss verbrachte er noch einige Monate als Studienassistent an der Dormitio in Jerusalem. Erste Erfahrungen in der pastoralen Arbeit erhielt der 28-Jährige während eines Praxissemesters in der Seelsorgeeinheit Baden-Baden-Oos sowie während seines Diakonatsjahrs in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Johannes XXIII. Sein Primizspruch lautet: "Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil." (Jesaja 19,25b)

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