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14.05.2017 16:13

Erzbischof weiht vier Männer zu Priestern

Freiburg (mr) Erzbischof Stephan Burger hat am Sonntag (14. Mai) vier junge Männer zu Priestern geweiht. Der Erzbischof von Freiburg erklärte dazu im Freiburger Münster, gelebte Gottesliebe finde "in der Hinwendung zum Mitmenschen, zum Einsatz für andere ihre Entsprechung". Insofern sei Gottesliebe und Nächstenliebe nicht voneinander zu trennen. "Deshalb werden Sie, liebe Weihekandidaten, auch zu den Menschen gesandt und für den Dienst an den Menschen bestellt."

Denn zur Berufung gehören nach den Worten des Erzbischofs von Freiburg Hingabe und Liebe, sowie eine Gottesbeziehung, die mehr sei als ein fasziniert-Sein von der Botschaft des Evangeliums. "Die Faszination, die Begeisterung muss bereits Wurzeln gezogen haben, muss tief verankert sein. Christus muss als Weg, Wahrheit und Leben erkannt sein, um in dieser Erkenntnis dann weiter wachsen und reifen zu können." Erzbischof Burger erklärte, wer seine Berufung leben wolle, dürfe sich nicht von äußeren Umständen durcheinander bringen lassen. "Nicht umsonst gilt auch Ihnen, liebe Weihekandidaten, der Hinweis Jesu: Eurer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Es geht um das Feststehen in dem, was Sie von Christus erhoffen. Überzeugt sein von dem, was Sie zwar nicht sehen können, was aber deswegen nicht weniger real ist." Das gelte auch in einer Zeit, in der sich das Gemeindeleben vor Ort immer schwerer aufrechterhalten lasse, weil junge Leute fehlten und in der sich das gesellschaftsprägende Bild von Kirche immer mehr verändere.

Folgende Diakone wurden am Sonntag zum Priester geweiht:

Stefan Jaskolla aus Villingen entschloss sich, nach dem Abitur Theologie zu studieren und in das Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg einzutreten. Sein Auslands-Semester verbrachte Jaskolla in Paris. Nach dem Studienabschluss arbeitete der Theologe ein Jahr lang in Innsbruck in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Ein Praxissemester in Bad Rappenau und sein Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena in Mannheim vermittelten dem 32-Jährigen erste Einblicke in die Seelsorge vor Ort. Sein Primizspruch lautet: "Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, gib mir alles, was mich fördert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir." (Bruder Klaus von der Flüe, 1417-1487) Jan Lipinski aus Bad Rotenfels nahm nach dem Abitur 2007 und dem Zivildienst in einem Altenheim sein Theologiestudium auf und trat ins Priesterseminar in Freiburg ein. Seine Auslandssemester verbrachte der 29-Jährige in Innsbruck. Während eines Praxissemesters in der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal in Gengenbach und seines Diakonatsjahrs in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach konnte er erste Erfahrungen in der pastoralen Arbeit sammeln. Sein Primizspruch lautet: "Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen." (Matthäus 8,7) Frederik Reith aus Schwarzach studierte nach seinem Abitur zunächst Religion und Geschichte auf Lehramt. Nach zwei Semestern entschied sich der 28-Jährige für die Theologie und trat ins Priesterseminar in Freiburg ein. Seine Auslandssemester verbrachte er in Wien. Ein Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Südwest sowie sein Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Elztal-Limbach-Fahrenbach vermittelten ihm erste Einblicke in die seelsorgerliche Arbeit. Sein Primizspruch lautet: "Gott spricht: Ich bin der Herr und sonst niemand." (Jesaja 45,5) Georg Seelmann aus Keltern begann nach seinem Abitur 2007 sein Theologiestudium und trat ins Priesterseminar in Freiburg ein. Seine Auslandssemester führten ihn nach Jerusalem und Straßburg. Nach dem Studienabschluss verbrachte er noch einige Monate als Studienassistent an der Dormitio in Jerusalem. Erste Erfahrungen in der pastoralen Arbeit erhielt der 28-Jährige während eines Praxissemesters in der Seelsorgeeinheit Baden-Baden-Oos sowie während seines Diakonatsjahrs in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Johannes XXIII. Sein Primizspruch lautet: "Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil." (Jesaja 19,25b)

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