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25.05.2017 14:10

Sieben neue Diakone

(mr) Erzbischof Stephan Burger hat an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 25.5.) in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut in Walldürn sieben junge Männer zu Diakonen geweiht. Der Erzbischof von Freiburg bekräftigte dabei, dass der Auftrag eines Diakons sei, "auf die Menschen zuzugehen, bei den Menschen zu sein". In den vielfältigen Aufgaben spiegele sich vor allem eine zentrale Bestimmung: "Diakon sein heißt somit, dem Leben dienen."

"Caritativer Dienst am Nächsten" "Sie werden dazu ausgerüstet und beauftragt, nicht nur das Sakrament der Taufe zu spenden", betonte der Erzbischof. So unterstützen die geweihten Diakone bei der Verkündigung des Evangeliums und dem Spenden der Eucharistie und erbitten "in vielfältiger Form Gottes Güte, Schutz und Segen für die ihnen anvertrauten Menschen". Die Aufgabe eines Diakons im biblischen Sinne sei dabei "der caritative Dienst am Nächsten". Der Erzbischof unterstrich, wie wichtig es sei, verschiedene Perspektiven in der Arbeit als Diakon einzunehmen: So müsse sowohl der Blick nach oben, auf das "Warum des Ganzen", wie auch auf die Probleme und Nöte der Menschen gerichtet werden. "Sie dienen den Menschen, indem Sie eine Atmosphäre schaffen, für den Heiligen Geist, für sein Wirken offen zu sein", bekräftigte der Erzbischof.

Folgende Männer wurden an Christi Himmelfahrt zum Diakon geweiht: - Dominik Albert (35) aus der Pfarrei St.Johannes und Paulus in Hettigenbeuern (Dekanat Mosbach-Buchen) - Lukas Biermayer (29) aus der Pfarrei St. Sebastian in Seckach (Dekanat Mosbach-Buchen) - Julian Donner (30) aus der Pfarrei St. Martin in Wehr (Dekanat Waldshut) - Simon Dreher (28) aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Balgheim (Dekanat Tuttlingen-Spaichingen, Diözese Rottenburg-Stuttgart) - Georg Henn (29) aus der Pfarrei St. Andreas in Neckarhausen (Dekanat Mannheim) - Klaus Käfer (32) aus der Pfarrei St. Verena und Gallus in Hüfingen (Dekanat Schwarzwald-Baar) - Philipp Ostertag (35) aus der Filialpfarrei St. Josef in Marbach (Dekanat Tauberbischofsheim).

Diakone - auf dem Weg zur Priesterweihe

Die Weihe zum Diakon ist für diese jungen Männer eine Station auf dem Weg zur Priesterweihe - sie gilt als vorläufiger Höhepunkt auf dem Berufungs- und Ausbildungsweg der Priesterseminaristen. Seit September 2016 arbeiten sie in einem einjährigen Pastoralpraktikum in einer Seelsorgeeinheit der Erzdiözese Freiburg und bereiten sich intensiv auf ihre Diakonenweihe vor. Das Wort "Diakon" stammt vom griechischen Verb "diakonein". Es bedeutet "dienen" und "fürsorglich helfen". Während einer Diakonenweihe gibt es eine Reihe besonderer Rituale - zum Beispiel das intensive Gebet im Liegen vor Gott, das ein Ausdruck des tiefen Gottvertrauens der angehenden Diakone ist. Dann folgt das freiwillige Versprechen, ein Mann des Gebetes zu sein, den Armen zu helfen, in Ehelosigkeit zu leben und dem Bischof die Treue zu halten. Dann legt jeder Kandidat seine Hände in die des Bischofs - ein Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens. Der Bischof hält segnend die Hände über den Kopf des zukünftigen Diakons und spricht das Weihegebet. Im Anschluss daran werden die Diakone mit ihrer neuen "Dienstkleidung" versehen. Jeder Diakon erhält zudem eine Bibel, denn die Verkündigung des Evangeliums ist eine ihrer zentralen Aufgaben. Am Ende der Weihe umarmt der Bischof die neugeweihten Diakone als Zeichen der Wertschätzung.

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