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01.01.2018 08:00

Erzbischof Stephan Burger leitet Jahresabschlussgottesdienst

Freiburg (mr) Ein feierlicher Gottesdienst mit Erzbischof Stephan Burger bildete für die Erzdiözese Freiburg den Abschluss des Jahres. In seiner Predigt blickte der Freiburger Oberhirte auf die prägenden Themen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres zurück, darunter das Reformationsgedenken, das Konzilsjubiläum in Konstanz, die Inkraftsetzung der Diözesanen Leitlinien, außerdem auf die beiden diözesanen Wallfahrten nach Flüeli und Israel sowie das 50-jährige Bestehen der deutschen Gemeinde in Peru. Als persönlich wichtig erwähnte Erzbischof Burger auch die Weihe des Erzbistums an Maria am 15. August. In seinem Rückblick sparte er auch die „bekannten Tiefschläge“, die unbezahlten Rentenversicherungsbeiträge und den unter Betrugsverdacht geratenen Priester nicht aus.

In all dem, so der Erzbischof, spiegele sich das menschliche Leben wider, „so wie dies auch in all den anderen Bereichen unserer Gesellschaft geschieht. Hier zeigt sich, dass wir als Gemeinschaft der Glaubenden, als Kirche in diese Welt hinein verflochten, ja ein Teil dieser Welt sind.“

Kirche ist in der Welt, aber nicht von dieser Welt

Dennoch sei das nur ein Teil von Kirche, denn „Kirche ist nach unserem Verständnis mehr: Sie ist in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt“. Deshalb sollte bei allem Handeln, bei allem Planen und Gestalten, bei allen Erfolgen und Fehlleistungen, „unsere innere Haltung immer von dem getragen sein, was uns von Maria vorgelebt wird“. Der „rote Faden“, der sich nicht nur durch das nächste Jahr, sondern durch das ganze Leben ziehe, solle die Liebe sein „die vom Kind in der Krippe ausstrahlt“. Diese Liebe, so der Erzbischof, „bewahrt davor, hochmütig zu werden und sie bewahrt davor zu resignieren. Die Liebe hält jene Sehnsucht in uns wach, die nicht aufgibt, Zukunft gestalten zu wollen und die nicht aufgibt, Leid zu überwinden und Verwundungen heilen zu lassen.“

„Vergelt´s Gott für den unermüdlichen Dienst am Reich Gottes“

Er wolle das Jahr aber nicht beenden, so Erzbischof Burger, ohne all denen seinen Dank auszusprechen, die sich im Erzbistum in der Verkündigung einsetzen: die vielen engagierten Gläubigen in den Gemeinden, in Gruppen und Gremien, in der Flüchtlingshilfe und der Peru-Partnerschaft. Auch bei den vielen Spendern bedankte sich der Erzbischof und bei denen, deren Taten und Gebete im Verborgenen geblieben seien. Sein ausdrücklicher Dank galt schließlich auch den Haupt- und Ehrenamtlichem im Erzbistum, ob in der Pastoral, den verschiedenen caritativen Einrichtungen, in Vereinen, Verbänden und der kirchlichen Verwaltung: „Vergelt’s Gott für den unermüdlichen Dienst am Reich Gottes.“

Bei allem, was das neue Jahr auch bringen wird, so der Freiburger Erzbischof, „vertrauen wir darauf, dass Gott uns in seinem Herzen bewahrt, so wie wir ihn in unserem bewahren wollen. Maria sei und bleibe dabei auch im neuen Jahr unsere Lehrerin und unsere Fürsprecherin.“

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