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11.10.2018 20:05

Lehrerausbildung mit grenzüberschreitendem Ansatz

Konstanz (mr) Die Binational School of Education (BiSE) wird auch in der zweiten Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung aus Mitteln des Bundes gefördert. Von Juli 2019 bis Ende des Jahres 2023 sichert die Projektförderung „edu4 Grenzen überwinden – Lernkulturen vernetzen“ der Universität Konstanz 3,4 Millionen Euro für die weitere Verbesserung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung für das Gymnasium. Die BiSE löste 2016 das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Konstanz als zentrale Einrichtung für die gymnasiale Lehrerbildung ab. „Wie Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden, wird mitentscheiden, wie die Zukunft unserer Gesellschaft aussehen wird. Die Universität Konstanz hat mit der Binational School of Education eine hervorragend aufgestellte Einrichtung, um in der Lehramtsausbildung Theorie und Praxis optimal zusammenzubringen. Darüber hinaus verbindet die BiSE das Beste aus den unterschiedlichen deutsch-schweizerischen Lehr- und Lernkulturen. Die erneute Förderung durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung wird die Arbeit der BiSE weiter voranbringen“, gratuliert Rektorin Prof. Kerstin Krieglstein. Lehramtsstudierende aller Fächer profitieren von vermehrten Bezügen zur Unterrichtspraxis im Bachelor- und Masterstudium sowie zusätzlichen Angeboten in den Bereichen Fachdidaktik und Bildungswissenschaften. Darüber hinaus bestehen binationale Angebote, die gemeinsam mit der Partnereinrichtung Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) in der benachbarten Schweiz, dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium) Rottweil und den Partnerschulen der Universität entwickelt werden. Die Binational School of Education ist in der Lehramtsausbildung mit seinem grenzüberschreitenden Ansatz einzigartig in der Förderlandschaft in Deutschland. Den Studierenden der Universität Konstanz ist mit der weiteren Förderung auch in den nächsten Jahren eine qualitativ hochwertige Ausbildung und breite Unterstützung im Professionalisierungsprozess für den herausfordernden Beruf des Gymnasiallehrers geboten. Die BiSE profitiert damit in den beiden Förderphasen von rund 6,8 Millionen Euro; hinzukommen flankierende Programme des Landes im Umfang mehrerer Millionen Euro. „Für die BiSE, aber auch für die gesamte Universität ist die weitere Förderung überaus erfreulich. Insbesondere die binationale Kooperation wird bundesweit und auch in der Schweiz mit sehr großem Interesse wahrgenommen.“, kommentiert Prof. Thomas Götz, Sprecher der BiSE, den Erfolg.

Faktenübersicht:

Die Binational School of Education (BiSE) wird in der zweiten Förderphase im Rahmen des Projekts „edu4 Grenzen überwinden – Lernkulturen vernetzen“ vom Bund mit 3,4 Millionen Euro gefördert Förderdauer von 2016 bis 2023; Fördersumme insgesamt rund 6,8 Millionen Euro Die BiSE fördert den Professionalisierungsprozess für die Ausbildung von Gymnasiallehrerinnen und –lehrern Netzwerk aus der Partnereinrichtung Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG), dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium) Rottweil, und den 20 Partnerschulen der Universität Konstanz.

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