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02.03.2017 11:07

Erzbistum feiert Zulassung zur Erwachsenentaufe im Münster

Freiburg (mr) Zur Zulassungsfeier zur Erwachsenentaufe lädt die Erzdiözese Freiburg am Sonntag (5. März) um 15 Uhr ins Freiburger Münster ein. Dann kommen erwachsene Taufbewerberinnen und Taufbewerber (Katechumenen) aus der ganzen Diözese zu einem zentralen Gottesdienst zusammen, bevor sie in der Osterzeit in ihren Gemeinden getauft werden.

„Die Feier ist der klare Höhepunkt der Vorbereitungszeit auf die Taufe“, erklärt Dekanatsreferentin Ruth Scholz aus Offenburg. Sie bereitet seit vielen Jahren in einem Glaubenskurs Erwachsene auf Taufe und Firmung vor. Der Feier steht Weihbischof Bernd Uhl vor, der im Auftrag von Erzbischof Stephan Burger die Zulassung ausspricht. Er freut sich auf besondere Begegnungen und bittet die Mitchristen aus den Gemeinden, möglichst zahlreich an der Feier teilzunehmen und die Katechumenen im Gebet zu stärken.

Gottesdienst verdeutlicht Gemeinschaft der Kirche

In der Zulassungsfeier erfahren die Taufbewerber die Gemeinschaft der Kirche, wenn die Gemeinden und die Verantwortlichen für das Katechumenat ihr Wort für die Bewerberinnen und Bewerber einlegen und der Bischof ihre Bitte um Zulassung zur Taufe bestätigt. Die versammelte Gemeinde stärkt den Weg der Katechumenen durch Gebet, Dank und Bitte. Domorganist Prof. Matthias Maierhofer und die Kantorenschola am Freiburger Münster unter der Leitung von Domkantorin Martina van Lengerich gestalten die Feier musikalisch.

Die Organisatoren in der Erzdiözese erwarten etwa 30 Taufbewerber und Taufbewerberinnen. Einige stammen aus dem Dekanat Hegau. Dekanatsreferent Manfred Fischer berichtet: „Die Tauf- und Firmbewerber, die diese Feier in den vergangenen Jahren miterlebt haben, waren immer tief beeindruckt, dass die Diözese sie so herzlich willkommen heißt.“ Der Katechumenatsbegleiter ist begeistert von seiner Aufgabe: „Ich bin fasziniert über die Tiefe der Gespräche. Zu erleben, wie Erwachsene ihre Sinnsuche in Sprache fassen ist faszinierend. Wir Begleiter legen unsere Erfahrungen mit dazu und lernen voneinander“, sagt Fischer.

Aldinger: „Von Katechumenen können alle Getauften viel lernen.“

Tobias Aldinger ist als Diözesanreferent für das Katechumenat zuständig. „Nicht die Masse macht es, sondern die Menschen, die sich auf den Weg zur Taufe machen“, erklärt er. So sind unter den etwa 12.000 Taufen in der Erzdiözese im Jahr etwa 200 Erwachsene. „Von der Begeisterung der Katechumenen, der ehrlichen Suche nach Gott und den existentiellen Fragen des Glaubens können alle Getauften viel lernen und sich ihrer eigenen Taufe bewusst werden“, ergänzt er. „Wichtig scheint mir, dass die Ortsgemeinden zu inklusiven Gemeinden werden“, betont Aldinger. „Gerade erwachsen getaufte Menschen, die nicht in einer Pfarrei eingebunden waren, verdeutlichen, dass wir in unseren Seelsorgeeinheiten Raum für Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten brauchen.“

Weitere Informationen zum Thema „Christ werden“ gibt es im Internet unter www.katechumenat.de

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