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19.06.2017 13:10

Internationales Bläserfestival vor Beginn

Weil am Rhein (mr) Das vom Weiler Kulturamt organisierte Internationale Bläserfestival wird in diesem Jahr vom 22. bis 24. Juni in der Innenstadt zwischen Rathausplatz und Sparkassenplatz wieder Tausende von Besuchern anziehen, die Spitzengruppen aus den Bereich Weltmusik, Folkrock, Ska, Blues und Jazz, Bigband-Musik und Marching Bands auf den beiden Bühnen und in der dann verkehrsfreien Innenstadt erleben wollen.

Das Flair des Festivals bei freiem Eintritt zieht inzwischen Besucher aus einem weiten Umkreis im Dreiland an. Das Programm liest sich wie das "Who is Who" der Brass-Szene - und anderer Highlights der Bläsermusik. Wie z.B. die Heavytones, die wohl bekannteste Band des Deutschen Fernsehens mit Rock, Pop, Funk und Jazz in Perfektion, oder Réalta, der neue Stern am Firmament des Irish Folk Realta heißt der Gruppenname auch auf gälisch. Oder das Carlama Orkestar, die Balkan Funkateers, die SurfPunk-KrautRock-PolkaSka-Gruppe "Polkaholix". Auf vielfachen Wunsch gibt es auch drei Bühnen-Revivals beim Bläserfestival: die Music Monks und Rhythmn'Blues-Star Albie Donnelly mit seiner Formation "Saxplosion" sowie die "Paradise Band". Daneben natürlich auch Bigbands und eine Gruppe, die im Namen alles vereint, was das hippe Bläserfestival ausmacht: "Fättes Blech".

Bekannte Winzer der Region und verschiedene Gastronomie-Betriebe verwöhnen die Besucher mit ihren Spezialitäten beim Weindorf auf dem Rathausplatz. Alle Konzerte werden dank des Engagements der Sparkasse Markgräflerland bei freiem Eintritt angeboten.

Samstag, 24.Juni, 21:00 Uhr, Weindorf-Bühne: Heavytones - bekannt durch Stefan Raab

Die wohl bekannteste Band des Deutschen Fernsehens mit Rock, Pop, Funk und Jazz in Perfektion tritt am Samstag, den 24. Juni um 21 Uhr auf der Weindorf-Bühne auf.

Jeder Musiker startet mit Songs: Er spielt sie nach, er empfindet sie nach, er eignet sich diese an, ob auf Gitarre, Klavier oder nur mit der Stimme. Und jeder Musiker legt Songs auch wieder beiseite, Songs die nicht gefallen oder die einem nichts mehr sagen. Die Heavytones haben unzählige Songs gespielt und auch spielend begleitet. Hits der allgegenwärtigen Radiostars, 70ies Hits aus den Kehlen gealterter Barden oder auch zarte Songs derer, die gerade die Bühne der Musikwelt betreten. Größer kann der Pool an Songs nicht sein.

2016 aber haben die Heavytones ihre eigene Schatztruhe geöffnet. Songs gesichtet und angespielt. Songs die vielleicht auch die Vergangenheitsbewältigung einsetzen lassen, denn die Vergangenheit war heavy. Darunter ganz sicher das immense Pensum an TV Einsätzen. Und da fängt vielleicht eines der größten Missverständnisse um diese Band an. Man begleitet Stars mal nicht eben so, wenn etwa James Brown, Michael Bublé, Mary J. Blige oder Lionel Richie die Stimme erheben. Da muss man sich vorbereiten und die Dinge auschecken, für kleine Besetzung umarrangieren und sicher auch Einiges transkribieren und dann auch mal unter Zeitdruck eine schnelle Probe machen. Und man muss in diesen Dingen analytisch und handwerklich erstklassig sein, denn nur dann wird eine Show zu einer Show. Das schult und bringt ein Musikerkollektiv erst richtig zusammen. So wird man zu einer Band. Sicher nicht der klassische Weg – aber auch ein durchaus gangbarer.

All dies im Rücken hat die Songauswahl des aktuellen Albums eben einen ganz besonderen Stellenwert. Was sind unsere persönlichen Songs, so fragte sich die Band. Und einige der Musiker fingen an zu schreiben andere wiederum schauten in die Schatztruhe. Am Ende aber siegte zugleich die Ironie: Songs That Didn’t Make It To The Show. Die aktuelle Besetzung ist: Wolfgang Norman Dalheimer (keys, arrang.), Herbert ‚Herb‘ Jösch (dr), Alfonso Garrido (perc), Thorsten Skringer (sax). Folgende großartigen Musikerkollegen sind als Gäste bei der Tour 2017 mit von der Partie: Claus Fischer und Gregor Sonnenberg wechseln sich am Bass ab. Prof. Werner Neumann und Frank Kuruc teilen sich die Arbeit an der Gitarre, komplettiert werden die Heavytones mit Lorenzo Ludemann an der Trompete sowie Prof. Simon Harrer und Tobias Wember an der Posaune.

Donnerstag, 22. Juni, 21:00 Uhr, Weindorf-Bühne Èarlama Orkestar - wilde Balkan Funkateers

Das serbische Wort Èarlama steht für wild abtanzen und Party machen. Kaum ein paar Minuten auf der Bühne - schon löst das Èarlama Orkestar die-ses im Bandnamen liegende Versprechen ein. Sie gehen von Null auf Hundert und erreichen stellen-weise 200 Beats pro Minute. Die von Energie strotzende Musik geht direkt in die Beine und versetzt den Zuhörer in eine Balkan-Kaschemme, in der ein paar schräge Gestalten Karten spielen, der Schnaps in Strömen fließt und im Hin-tergrund aus dem Radio wilde Musik da-zu den Soundtrack liefert. Nach einem gediegenen Orchester sieht das Or-kestar nicht gerade aus: Hier zeigt sich mal wieder die tiefere Bedeutung des Spruches „Kleider machen Leute“. Mit ihren leicht verbeulten Hüten und Anzü-gen, die noch Parteikader aus Titos Zei-ten stolz getragen haben, scheinen sie gerade einer der soeben beschriebenen Balkanbars entsprungen zu sein. In den letzten Jahren haben einige innovative und originelle Bands vom Balkan in der europäische Weltmusikszene große Erfolge feiern können und soge-nannte Balkan Beats wurden immer po-pulärer. Wo ist das Alleinstellungsmerk-mal des Èarlama Orkestars gegenüber anderer Größen des Genres wie Fanfare Ciocarlia oder Shantel & das Bucovina Club Orkestar? Derweil die anderen Bands im besten Sinne des Wortes mit „Pauken und Trompeten“ die Zuschau-er zum Swingen bringen, macht es das Èarlama Orkestar mit vier Saxophonen und einem funkigen Drummer. Alle Gattungen der Saxophon-Familie werden präsentiert, meisterlich gespielt und mit der Raffinesse eines Orchesters arrangiert. So wird ein super dichter und grooviger Sound generiert, den man am besten mit den Worten „Fanfare Ciocarlia meets the World Saxophone Quartet“ beschreibt. Statt der Tuba übernimmt hier das Bass Saxophon die ganz tiefen Töne und massiert das Zwerchfell. Die Musiker sind nicht nur authentisch in der Volksmusik verwurzelt, sondern auch mit allen Wassern gewaschene Jazzer. Immer wieder schieben sie abgedrehte Improvisationen ein und bedienen sich aller erdenklicher Kniffe, die einen fetzigen Bläsersatz im Rock-Jazz oder Funk aus-machen. Sie ziehen und biegen die Noten, wie wenn sie Kaugummi wären. Alle beteiligten Musi-ker haben nationale Jazzwettbewerbe gewonnen und spielten zusammen mit Jazzgrößen wie Al Foster, Steve Gadd, John Patitucci, Randy Brecker, Reggie Workman, Miroslav Vitous, Paul Jackson and Mike Clark.

…und nun chronologisch:

Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr, Weindorf-Bühne Bigband Bundespolizeiorchester München

Das Bundespolizeiorchester München wurde 1952 als "Musikkorps des BGS" gegründet und ist damit fast so alt wie die Bundespolizei selbst, die im Jahr 1951 als Polizei des Bundes ins Leben gerufen wurde. Das Bundespolizeiorchester München ist seit März 2008 dem Bundespolizeipräsidium Potsdam zugehörig. Die Heimat des Orchesters und Ausgangspunkt für die zahlreichen Reisen zu den Auftritten weit über den süddeutschen Raum hinaus ist der Bundespolizeistandort München.

Das sinfonische Blasorchester steht, als Zeichen hoher Wertschätzung der Mitarbeiter, für innerdienstliche Veranstaltungen regelmäßig zur Verfügung. Daneben unterstützt es die Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizei mit Benefizkonzerten, öffentlichen Veranstaltungen mit Beteiligung von Informationsständen der Bundespolizei und wirbt auch mit Präsenz in Kooperation mit anderen Behörden. Nicht zuletzt beweisen auch viele Rundfunk- und Fernsehaufnahmen die Popularität des Bundespolizeiorchesters München. Das Repertoire der 18-köpfigen Big Band ist vom Glenn Miller-Sound bis hin zu Rock und Funk so gestaltet, dass möglichst viele Veranstaltungen abgedeckt werden können. Seit 2016 ist der Holländer Jos Zegers Chefdirigent des Bundespolizeiorchesters.

Donnerstag, 22. Juni, 21:00, Sparkassen-Bühne

Fättes Blech

Sieben Blechbläser und ein Drummer, die nicht an der typisch traditionellen Blasmusik festhalten, sie sind authentisch und originell - ein Muss für alle nicht nur aus der Blasmusikszene. Die jungen Musiker glänzen besonders durch ihre eigenen Arrangements, die die Band gigantisch und einmalig machen. Moderne Blasmusik, Rock, Pop oder Hip-Hop, die Jungs bringt so schnell nichts aus dem Takt. Mit Dynamik und Rhytmus im Blut bringen sie die Menschenmengen zum Toben - "Fätte"- Partystimmung ist garantiert. Überzeugt euch selbst von ihrem musikalischen Charme und seit dabei, wenn die Band wieder ordentlich einheizt. Fättes Blech - eine einzigartig "fätte" Band

Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr, Sparkassen-Bühne

Stadtmusik Weil am Rhein

Daniel Frank hat vor zwei Jahren den Taktstock der Stadtmusik Weil am Rhein von Dieter Steininger übernommen. Der Verein ist Mitveranstalter des Bläserfestivals und ist in diesem Jahr die erste Band auf der Sparkassen-Bühne.

Freitag, 23. Juni, 19:00 Uhr, Sparkassen-Bühne Paradise Band - Authentic Tones

Die Band Paradise ist eine sechsköpfig besetzte Live-Band, die seit über 30 Jahren im Raum (Freiburg) bekannt ist und in Weil am Rhein mit einem vierköpfigen Bläser-Set auftritt. Hochwertige Pop-, Rock- und Soulklassiker, die speziell für diese Formation arrangiert werden, lassen jede Veranstaltung zu einem besonderen Musikerlebnis werden. Vor drei Jahren litt ihr Auftritt unter den Regenfällen - weshalb sie mit neuem Programm einen weiteren Auftritt beim Bläserfestival bekommen.

Freitag, 23. Juni, 19:00, Weindorf-Bühne

Pat's Bigband (CH)

Pat’s Big Band, 1979 von Bandleader Patrick Dill gegründet, spielt mit ihren 18 Mitgliedern und Sängerin Patricia Kunz traditionellen Swing. Sie interpretieren die Titel jeweils in der Originalversion, wie sie von den Big Bands der 30-er, 40-er und 50er-Jahre gespielt wurden. Das Repertoire umfasst Original-Arrangements von Benny Goodman, Glenn Miller, Duke Ellington, Count Basie und weiteren Jazzgrößen, aber auch ein breites Tanzmusik-Programm.

www.bigband.ch

Freitag, 23. Juni, 21:00 Weindorf-Bühne

Die Music Monks

Deutschlands erste und einzige SEEED-Tribute-Band erobert bereits seit Januar 2010 die Tanzsäle, Konzerthallen, Festivals und Open-Airs der Republik im Sturm. Egal auf welcher Bühne die Monks ihr über zweistündiges Tribute-Set abfeiern, der Saal verwandelt sich stets in eine verschwitzte Dancehall, in der tropfnasse Tops und Shirts, pulsierende Körper, tanzende Massen und wild über den Köpfen rotierende Handtücher das Bild bestimmen, während die Bassattacken wohlig die Magengrube massieren. Von Bremen bis Pirmasens, von Görlitz bis in den Pott – in ganz Deutschland hinterlässt die Band ein begeistertes Publikum und erntet überschwängliche Kritiken. Kein Wunder also, dass der treibende Elfer aus dem Rhein-Main-Gebiet schon längst auch vom Berliner Original wohlwollend abgenickt wurde. Genau wie beim Original stehen bei den Music Monks elf professionelle und leidenschaftliche Musiker im Line-Up. Eine fett groovende Band bildet dabei das massive Fundament für die dreiköpfige Frontrow, die sich beim Shouten genau so wenig schenkt wie bei dreistimmigen Passagen. Die Music Monks bewegen sich bei ihren Shows musikalisch sehr nahe am Original – der Band geht es dabei aber nicht um die perfekte Kopie, sondern es bleibt immer Platz für Spielräume und eigene Interpretation. Frei nach dem Motto: Trademarks? Ja! Korsett? Nein, danke. In den letzten drei Monaten hat die Combo eine Tourpause eingelegt, um nach der Veröffentlichung des aktuellen SEEED-Nr.1-Albums „Seeed“ ihre Show komplett zu überarbeiten. Neben einem neuen Outfit, neuer Homepage, neuem Logo und erweiterten Showelementen wurden natürlich auch die erfolgreichen Singleauskopplungen des Originals in das eigene Set integriert. Das bedeutet: zweiter Auftritt in Weil am Rhein mit völlig neuem Programm! Neben den brandaktuellen Blockbustern „Molotov“, „Augenbling“ und „Beautiful“ befeuern die Music Monks die Crowd bei ihren schweißtreibenden Liveshows natürlich auch mit Brechern wie „Ding“, „Dickes B“, „Dancehall Cabelleros“, „Aufsteh´n“, „Waterpumpee“ oder „Release“, um nur einige zu nennen. Aber auch einige B-Seiten sowie der ein oder andere Stern aus dem Solouniversum eines Peter Fox finden regelmäßig den Weg in die Setlist.

Freitag, 23. Juni, 21:00 Uhr, Weindorf-Bühne

Polkaholix

SurfPunk-KrautRock-PolkaSka - Echte Männer mit markanten Jahresringen unter den Augen, Kerben in der Seele und Narben auf den Lippen. Chronischen Off-Beat-Junkies auf Achterbahnfahrt durch Stile und Grooves. Die wissen genau was geht. Die Band ist in etlichen Jahren gewachsen, in über tausend Festival- und Clubkonzerten in ganz Europa. POLKAHOLIX taucht nach Perlen der Rock- & Popgeschichte, um sie neu zu fassen. Der Glanz ihrer Coverversionen lässt die Originale alt aussehen. Ihre eigenen Songs sind ein Gebräu aus Witz, Ironie und dem tiefen Wissen um das Leben.

ANDREAS WIECZOREK, lead vocal, alto sax MARIO FERRARO, guitar, lapsteel, voc JO MEYER, accordion, voc STEFFEN ZIMMER, trumpet, voc STEPHAN BÖHM, trombone, voc CHRISTOPH FRENZ, double bass, voc SNORRE SCHWARZ, drums, voc

www.polkaholix.de

Samstag, 24. Juni, 19 Uhr, Sparkassen-Bühne

Réalta

Bei Réalta bläst im wahrsten Sinne des Wortes ein frischer Wind: Gleich zwei Uillean Piper spielen Irish Folk, mal melancholisch, um dann fetzig aufzufrischen. Uillean Pipes sind die Königsklasse in der Welt der Sackpfeifen und wenn gleich ein Dutzend Rohrblätter miteinander im Gleichklang schwingen, dann kann nur noch eine Orgel dieses Klangerlebnis toppen. Begleitet werden die beiden Dudelsackspieler von einer Gitarristin, die das Programm mit gälischen Liedern bereichert. Réalta bedeutet auf Gälisch Stern und das gleichnamige Trio lässt diesen hell am irischen Firmament leuchten. Die Gitarristin und Sängerin Deirdre Galway singt mit einer lyrischen Stimme die Traditionals der sanfteren Art, die zum Träumen einladen. Ihre Lieder sind vorwiegend auf Gälisch Begleitet wird sie von Conor Lamb und Aaron Hagan an Flutes und Tin Whistles. Mit ihren auf Harmonie gespielten Koloraturen schmücken und umgarnen sie die Gesangsmelodie

Samstag, 24. Juni, 21:00, Sparkassen-Bühne

SAXPLOSION– featuring Albie Donnelly und Malcolm "Molly" Duncan

Beide Musiker spielten und produzierten mit Weltstars wie Bob Geldof, Ray Charles, Alexis Korner, Mitgliedern von Deep Purple, Annie Lennox, Dire Straits, Graham Parker, Marvin Gaye, Helloween, the Brecker Bros. und anderen. MOLLY DUNCAN war Mitglied der legendären “AVERAGE WHITE BAND” (Grammy Award Winner) und unter anderem Koautor des Welthits “Pick up the pieces”. ALBIE DONNELLY ist Bandleader der Band “SUPERCHARGE”. Er ist Autor der Saxophonbücher “Sax ,Tricks and Rock-n-Roll”, “Saxophone Exclusive” und tourt seit vielen Jahren durch Europas Jazz-und Bluesclubs sowie auf vielen bekannten Festivals. SAXPLOSION wird begleitet von Horst Bergmeyer: Orgel, Bass. Piano und Vocals Uwe Petersen: Drums (Drummer – Supercharge)

Samstag, 24. Juni, 19:00, Weindorf-Bühne

Aline Lua Band - Brazil Brass und Songs

Aline Lua Lago - die in Salvador de Bahia, Brasilien, geborene Sängerin begann ihre Karriere mit 14 Jahren. Sie sang in verschiedenen Bands in ganz Brasilien. Mit 18 buchte man sie für eine Europatournee der Brazil Tropical Company, die sie auch außerhalb Brasiliens einem breiten Publikum bekannt machte. Seitdem singt sie in Musicals auf den großen Bühnen wie auch in Jazzclubs in ganz Europa. Stilistisch spannt die vielseitige Sängerin den Bogen von Gospel über Bossa Nova bis hin zu Pop und Jazz. Sie lebt in Brüssel und bringt zum Bläserfestival eine Latin-Band mit einer fetten Bläserbesetzung mit.

Marching-Bands beim Bläserfestival: Vom Brass-Buffet bis zur Laurel & Hardy

Neue ansteckend fröhliche Marching-Bands und alte Bekannte werden beim internationalen Bläserfestival nächste Woche zwischen den beiden Bühnen am Sparkassenplatz und Weindorf paradieren und die Besucher in der verkehrsfreien Hauptstraße unterhalten. Zum ersten mal in Weil am Rhein ist das Septett "Brass Buffet", die gleich am Donnerstag, den 22. Juni auftreten. Brass Buffet ist eine Marching Band aus 7 Musikern ( Trompeten, Saxophone, Tuba, Drums), die ein scharf gewürztes Menu aus Jazz, Swing, Blues, Soul und vielen anderen Musikstilen auftischen. Dabei kennen die Damen und Herren an den Instrumenten nur ein Motto: Fun, Fun, Fun! Der agile Chefbuffetier am Megaphon heizt mit sicherem Gespür für Melodie und Rhythmus mächtig ein, die Solisten zeigen ihr ganzes Können, die Rhythmussektion trommelt sich in alle Hüften. Brass B. ist eine Band mit Tempo und Spielwitz, die ihr Publikum immer satt nach Hause schickt.

Am Freitag steht ein beliebter Gast im Mittelpunkt. Der schwedische Tuba-Spieler Jörgen Welander mit seiner Funky Marching-Band. Ob auf der Straße oder auf der Bühne, die Funk, Jazz-, Blues- und Latin-Rhythmen der Funky Marching Band poppen sonst an den verschiedensten Orten auf; ob im Jazzhaus Freiburg, dem SC-Stadion, auf Festivals und selbst vor dem Friedhof machen sie nicht halt, denn ihre Musik begleitet in alter New-Orleans-Tradition die Menschen in wirklich allen Lebenslagen. Die rund 35 Mitglieder sind sonst in den Jazz & Rock Schulen, der Musikschule FR und dem Musiclab Emmendingen zu Hause. Energiegeladene Musik - von der Softballade bis zur Powerrakete: die Band greift den Stil von Brass Bands wie der Dirty Dozen BB (USA), der Mardi Gras BB (Deutschland) oder von FunkOff (Italy) auf. In traditioneller Besetzung (Sousaphone/Tuba, Snare, Basedrum, Saxophones, Trombone, Trumpet, Guitar, Vocals) aber dennoch in moderner Stilrichtung bietet sie einen abwechslungsreichen Auftritt mit klassischen Sounds aus New Orleans bis zu groovigem Funk.

Unheimliches Aufsehen hatten vor Jahren die Musiker der "Laurel & Hardys Marching Band". Nicht nur rein äußerlich. Mit Posaune und Trompete wird die Dixie Band des Blue Moon Orchesters als Marching Band am Samstag über die Hauptstraße laufen. Am Samstag auch Weiler Premiere für die Band "ComboCombo", die die Mobilität einer Marching Band mit den musikalischen Möglichkeiten einer Bühnenband verbindet. Ihr spezielles, teilweise selbst entwickeltes Instrumentarium bietet eine für mobile Bands sehr abwechslungsreiche Klanggestaltung (soft und leicht bis funky und verzerrt). Das ermöglicht ein extrem breitgefächertes Repertoire (Jazz, Pop, Soul, NDW, AC/DC, BEP). Das Quartett spielt in Weil am Rhein mit Altsax/Gesang, Gitarre, Bass und Drums.

Am Samstag bereichert auch die frisch aus Prag zurückgekehrte "Bond's Bigband" unter Leitung von Christian Leitherer an der Hauptstraße ihr Publikum. An allen Tagen erfreut Skotty mit seinem Eiswagen die Besucher. Die "EISHEISSE MUSIKSCHAU" von Skotty ist seit vielen Jahren "Kult" beim Bläserfestival. An heißen Tagen spielt Skotty nicht nur begeisternd Trompete, sondern serviert mit seinem Fahrrad auch Eis und gute Laune. Immer mit dabei: sein optisch reizvolles, immer blitzsauberes Nostalgie-Eisfahrrad. Zum zweiten mal ist der hervorragende Trompeter Christian Altehülshorst aus Köln sein Duo-Partner. Weitere Informationen unter http://www.blaeserfestival.de

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