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13.09.2017 10:11

Waldtag

Rastatt (mr) Im vergangenen Jahr erhielt der Rastatter Stadtwald von der Organisation PEFC das Zertifikat „Erholungswald“ – dank eines vorbildlich erarbeiteten Konzepts des städtischen Kundenbereichs Forst. Nun soll dieses Erholungswaldkonzept von den Rastatter Waldbesucherinnen und -besuchern auf Herz und Nieren geprüft werden: Was halten sie von „ihrem“ Erholungswald? Gibt es mögliche Schwachstellen im Konzept? Gibt es Ideen und Wünsche zur Verbesserung? Um das herauszufinden, veranstaltet der Kundenbereich Forst in Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg einen Waldtag am Samstag, 16. September. Wer sich zwischen 11 und 16 Uhr auf einen etwa 3,5 Kilometer langen Rundweg im Ötigheimer Wald macht, trifft an vier Stationen auf Studenten der Hochschule für Forstwirtschaft aus Rottenburg. Anhand verschiedener Fragen kann jeder Waldbesucher dann seine Meinung zur bevorstehenden Einrichtung des Erholungswaldes Rastatt äußern. Start und Ziel des Rundwegs ist der Parkplatz bei der Fohlenweide.

Die Stadt Rastatt als Waldbesitzer und die Studenten der Hochschule Rottenburg freuen sich auf möglichst viele Waldbesucherinnen und Waldbesucher. „Gerade in stadtnah gelegenen Wäldern prallt eine Vielzahl von Interessen aufeinander“, weiß der städtische Förster Martin Koch. „Manche Waldbesucher wollen Ruhe, andere Unterhaltung, manche wollen gemütlich spazieren gehen, andere wiederum sportlich unterwegs sein. Die Erwartungen und Meinungen der Waldbesucher seien der Stadt Rastatt als Auftraggeber dieser Erhebung daher besonders wichtig.

Ziel der Umfrage ist es, das Erholungswaldkonzept auf seine Tauglichkeit hin zu prüfen und mögliche Schwachstellen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entdecken und korrigieren zu können. Um einen möglichst großen Personenkreis in die künftigen Entscheidungen einzubeziehen, sind die Studenten auf eine rege Teilnahme der Waldbesucher angewiesen. Übrigens: Die dabei anonymisiert gewonnenen Daten kommen nicht nur der Verbesserung des städtischen Erholungswaldkonzepts zugute. Aus den hoffentlich zahlreichen Anregungen werden zwei Bachelorarbeiten geschrieben, die wiederum der Stadt Rastatt als Grundlage für die weitere Ausgestaltung des Stadtwaldes dienen.

Online-Umfrage auf der städtischen Homepage

Über die Homepage der Stadt Rastatt (www.rastatt.de) können Interessierte auch ohne samstäglichen Waldspaziergang an der Umfrage zum Thema teilnehmen. In etwa zehn bis 15 Minuten Bearbeitungszeit ist es möglich, online aktiv Einfluss auf die zukünftige Gestaltung des Erholungswaldes zwischen der Fohlenweide und dem Segelfluggelände zu nehmen. Die Studenten der Hochschule für Forstwirtschaft und die Stadt Rastatt freuen sich über eine rege Teilnahme an der Online-Umfrage. Denn um verwertbare Ergebnisse zu erhalten, müssen mindestens 250 ausgefüllte Umfragebögen vorliegen.

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