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16.04.2018 08:12

Goldene und Diamantene Meister erhalten Ehrung

Karlsruhe (mr) Für die einen sind sie „Altmeister“. Die anderen titulieren sie mit „Goldene und Diamantene Meister“. Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup nannte die Jubilare bei einer früheren Verleihung „Golden Boys“. Kreishandwerksmeister Frank Zöller sieht in den goldenen und diamantenen Meisterbriefen, die die Geehrten 50 und 60 Jahre nach der Meisterprüfung erhalten, „eine Art Bambi für das Lebenswerk“. Die Übergabe der Urkunden sei in jedem Jahr aufs Neue ein „bewegender Moment“. Diesen Eindruck teilten die zahlreichen Festgäste der Feierstunde der Kreishandwerkerschaft im Kundenzentrum der Sparkasse Karlsruhe. Darunter waren Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Handwerk, Freunde des Handwerks und der Geehrten sowie deren Familien. „Es ist eine Freude zu sehen, wie strahlend die überwiegend rüstigen und vitalen „Altmeister“ ihre goldenen und diamantenen Meisterbriefe entgegen nehmen“, kommentierten viele Gäste das Geschehen. Übergeben wurden die schön gerahmten Urkunden von Kreishandwerksmeister Frank Zöller, Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil sowie dem baden-württembergischen FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer. Der älteste Geehrte, der 90-jährige Elektroinstallateur Stefan Ochs freute sich zudem über den von der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe initiierten Sonderpreis der Sparkasse Karlsruhe. Bei dieser festlichen Gelegenheit wurde auch erstmalig der Fritz-Hoffmann-Preis der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe an den Bundesssieger beim Leistungswettbewerb des Deutschen Bäckerhandwerks, Erwin Scheifel, vergeben. In seiner Begrüßungsansprache skizzierte Kreishandwerksmeister Frank Zöller den Wandel, den das Handwerk in den vergangenen Jahrzehnten durchgemacht hat. Heutzutage werde die Hoffnung auf Wohlstand und Ansehen eng mit einer akademischen Ausbildung verknüpft. Daher hätten viele Handwerksbetriebe Probleme bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden. Doch sei die duale Ausbildung nach wie vor eine sehr gute Alternative, sagte Zöller. „Im Handwerk wird das Idealbild des ehrbaren Kaufmanns auch heute noch gelebt“, betonte Festredner Michael Theurer. Doch die heutigen Herausforderungen würden oft wie ein „digitaler Tsunami“ erlebt, sagt der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Karlsruhe-Stadt. Angst sei indes kein guter Ratgeber. Er forderte bessere Rahmenbedingungen für die kleinen und mittleren Betriebe, Steuerentlastung und eine Ende des Solis. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, unterstrich er. Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil nannte die Geehrten „Vorbilder unserer Gesellschaft“. Sie repräsentierten Werte, an denen man sich heute noch orientieren könne. Kunden und Mitarbeiter könnten sich auf die Meister verlassen, sagte er. Das Handwerk sei nicht auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, so Wohlfeil. Wirtschaftlich erwartet er eine weitere Aufwärtsentwicklung. Auch Sparkassendirektor Marc Sesemann gratulierte den insgesamt 55 Jubilaren zu Ihrer Lebensleistung und wünschte ihnen weiterhin Glück, Zufriedenheit und Erfolg. Die Sparkasse fühle sich dem Handwerk verbunden und gerne auch verpflichtet, sagte er. Die musikalische Umrahmung der Festveranstaltung lag in den Händen der Band „Endless Second“.

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