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16.04.2018 11:41

Dieter Teufel zum IHK-Ehrenpräsident ernannt

Villingen-Schwenningen (mr) Der langjährige Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dieter Teufel, hat zusammen mit seiner Gattin Edelgard Teufel die Ehrennadel der IHK in Platin verliehen bekommen. IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd betonte bei der Verleihung, dass sich das Ehepaar langjährige und außergewöhnliche Verdienste um die Wirtschaft der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg erworben habe. Die gemeinschaftliche Auszeichnung sei der Dank für das 20-jährige ehrenamtliche Engagement in der IHK-Vollversammlung und im Falle von Dieter Teufel zusätzlich als Präsident der IHK.

Mit Dieter Teufel, dem zudem von der Vollversammlung die Ehrenpräsidentschaft der IHK verliehen wurde, werde in der kurzen Reihe der Ehrennadelträger zum ersten Male ein ehemaliger Präsident geehrt. Bisherige Ehrennadelträger sind der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel, die Unternehmer Jakob Marquardt, Franz Schuhmacher und Anton Häring, der langjährige Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Ernst Burgbacher, der ehemalige Sparkassen-Direktor Klaus Haubner sowie der ehemalige IHK-Hauptgeschäftsführer Rudolf Kubach.

„Sie sind eine Persönlichkeit, die im Gefüge der Unternehmerschaft unserer Region durch Ihr persönliches Wirken und Ihr vielfaches ehrenamtliches Engagement dafür gesorgt hat, dass die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ihre wirtschaftliche Leistungskraft nicht nur behalten, sondern weiter ausgebaut hat“, sagte Birgit Hakenjos-Boyd in Villingen-Schwenningen zu Dieter Teufel gewandt. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Sie in der Zeit bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg einiges bewegt und verändert haben.“ Die „Dienstleister IHK“ sei für Dieter Teufel ein ganz besonderes Anliegen gewesen.

In den 20 Jahren seiner Präsidentschaft sei Dieter Teufel „Treiber umfangreicher, interner Kammerreformen“ gewesen. Beispielhaft nannte die IHK-Präsidentin die Abschaffung der Friedenswahl und die Einführung der demokratischen Mehrheitswahl, die Schaffung schlanker Strukturen, die Herstellung der Öffentlichkeit der Sitzungen der Vollversammlung und die Einführung der doppelten Buchführung mit Kosten- und Leistungsrechnung.

Zudem habe sich Dieter Teufel als konstruktiv-kritischer Partner stets in die Politik unseres Landes eingebracht, um aktiv auf die politischen Entscheidungsprozesse Einfluss zu nehmen und damit die Interessen insbesondere der mittelständischen Wirtschaft zu vertreten. „Und das immer fair und parteipolitisch neutral“, so Hakenjos-Boyd. Die Lehrstellensituation habe er in diesen Jahren persönlich zur Chefsache erklärt, denn „Sie waren und sind auch heute noch der Auffassung, dass ein hoher Ausbildungsstandard für die Wirtschaft ein ausschlaggebender Standortfaktor ist“.

Durch die deutschlandweit einzigartige Konstellation, dass das Ehepaar Teufel Mitglied der Vollversammlung war, rücke mit Edelgard Teufel auch die Gattin von Dieter Teufel für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für die IHK ebenso in den Blickpunkt. „Sie waren Sie eben nicht nur die Frau im Hintergrund, die - wie natürlich auch - ihrem Ehemann im Alltag und der Familie den Rücken freihielt. Ihr Gatte konnte über all die langen Jahre auf Ihren Rat, Ihre Unterstützung und Ihre Sachkenntnis vertrauen.“ Edelgard Teufel sei in den 20 Jahren eine treibende Kraft gewesen, die zusammen mit ihrem Ehemann seinerzeit einen hochmotivierten Wahlkampf betrieben und die künftigen Ziele einer schlanken, den Mitgliedern zugewandten IHK ausgearbeitet und definiert habe.

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