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16.04.2018 13:03

Lüftungs- und Klimatechnik der Stadthalle muss neu geplant werden

Karlsruhe (mr) Ende Februar 2018 wurde das gemeinderätliche Begleitgremium darüber informiert, dass für das Gewerk Lüftungs- und Klimatechnik der Stadthalle Karlsruhe umfangreiche Umplanungen erforderlich sind. Dagegen befinden sich alle übrigen wesentlichen Modernisierungsmaßnahmen – Modernisierung Foyers mit neuem Digitalen Leitsystem, Modernisierung Säle, neue Lichtplanung als maßgebliches gestalterisches Konzept, Erfüllung Brandschutzanforderungen – im Plankorridor. Bei der Lüftungstechnik war ursprünglich vorgesehen, nur Teile auszutauschen. Dann wurde festgestellt, dass eine völlige Neubewertung dieses Gewerks vorgenommen werden muss. Darüber hinaus war die Schadstoffbelastung deutlich höher als ursprünglich feststellbar. Mit Hochdruck arbeiten seitdem alle Akteure in enger Abstimmung mit den ausführenden Firmen an Lösungen. Es war erwartet worden, dass die konkreten Auswirkungen auf die Zeit- und Kostenplanung in der Sondersitzung des Begleitgremiums am 10. April 2018 dargestellt werden können. Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz hat nun das Begleitgremium darüber informiert, dass „eine Aussage zu genauen Kosten und Terminen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist.“ Die Umplanungen bei den lüftungstechnischen Anlagen seien so erheblich, dass weiterer Abstimmungs- und Prüfungsbedarf bestehe. Die Neukonzeption der lüftungstechnischen Anlagen erfordere zusätzliche Rückbauten der Wand - und Deckenverkleidungen, der Schächte und der Bestandsinstallationen sowie umfangreiche Neuinstallationen. Hinzu komme, dass das Ausmaß der Schadstoffbelastung erst nach Schließung der Halle im Juli 2017 habe verifiziert werden können. Erst dann hätten umfängliche Bauteilöffnungen vorgenommen und Baustoffe untersucht werden können. Die Demontage der schadstoffhaltigen Baustoffe habe auf Grund des enormen Umfangs und der Installationsdichte eine aufwendige Schadstoffentsorgung zur Folge gehabt. Auch das Tragwerk des Bestandsgebäudes sei so ausgelastet, dass im Zuge des Rückbaus entdeckte Defizite an der Bausubstanz – wie z.B. freiliegende Bewehrungen in den Foyers im Untergeschoss – weitere Umplanungen in den Technikgewerken erforderlich machten. Gabriele Luczak-Schwarz erklärte abschließend, dass der Terminplan in den nächsten Wochen in Abstimmung mit Planern und Firmen koordiniert und optimiert werden müsse. Ob und wie das gelingen kann und welche Auswirkungen die Umplanungen auf die Kosten haben, werde den gemeinderätlichen Gremien vor der Sommerpause vorgestellt.

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