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12.07.2018 15:46

Aufbau der Dachmarke 'Baden' steht im Mittelpunkt der Tagung 'Weinregion Baden - Zukunft als kulinarische Marke und touristische Destination'

(mr) "Die Weinwirtschaft in Baden-Württemberg hat per se gute Rahmenbedingungen, leistungsfähige Betriebe, gut ausgebildete und engagierte Entscheidungsträger und einen wirtschaftlich interessanten Absatzmarkt direkt vor der Haustüre. Neben den Auswirkungen des Klimawandels wird sich die Situation auf dem heimischen Markt auch angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen und der Wettbewerbssituation mit konkurrierenden Anbaugebieten innerhalb und außerhalb der Europäischen Union aber weiter verschärfen, sofern nicht entsprechend gegengesteuert werden kann", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Tagung 'Weinregion Baden - Zukunft als kulinarische Marke und touristische Destination' am Donnerstag (12.Juli) in Offenburg. "Es gilt deshalb, Chancen für Verbesserungen und Weiterentwicklungen zu erkennen und zu nutzen."

Die Landesregierung sei dabei ein starker und verlässlicher Partner der Weinwirtschaft. In der aktuellen Förderperiode würden deshalb die beiden bewährten EU-Maßnahmen 'Investitionsförderung im Weinbau in die Verarbeitung und Vermarktung' und die 'Förderung der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen' angeboten. Zudem habe das Land seit 29. Januar 2018 das Antragsverfahren zur 'Absatzförderung Binnenmarkt' als neue Förderoption eröffnet. "Des Weiteren kann ab 2018 die Bewirtschaftung von Steillagen ('Handarbeitslagen') mit 3.000 Euro je Hektar und Jahr gefördert werden", sagte der Minister.

"Das Genießerland Baden(-Württemberg) braucht den Vergleich nicht zu scheuen, weil es über beste Voraussetzungen für zukunftsfähige Antworten auf die Herausforderungen und die damit verbundenen Veränderungen verfügt. Dennoch ist eines sicher: Ein 'Weiter so' wie bisher ist nicht erfolgversprechend. Aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks wird es entscheidend sein, den Badischen Wein, die lokale Esskultur als auch die touristische Destination weiter zu profilieren. Deshalb sollte sich idealerweise der gesamte Sektor gemeinsam auf eine Dachmarkenstrategie zum Produktversprechen Badischer Wein mit den dazu erforderlichen Partnern verständigen", sagte Minister Hauk. Ein Element dabei sei auch die stärkere Herausstellung der Herkunftsbezeichnungen für Wein. "Die Marketingaktivitäten für Badischen Wein dürfen nicht reduziert werden, sondern müssen weiter ausgebaut werden", betonte Hauk.

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