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16.07.2018 17:44

Über 500 Patientenkontakte für Hilfsorganisationen - Rekord-Belastung

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Blick auf den Betreuungsplatz in Reute.
Bernau/Freiburg/Reute/Schluchsee (mr) Das vergangene Wochenende dürfte für die Hilfsorganisationen in der Region Freiburg zu den arbeitsreichsten seit vielen Jahren zählen. Dabei lag es sicherlich nicht nur an dem sommerlichen Wochenende, dass die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter reichlich Patientinnen und Patienten bei Veranstaltungen rund um Freiburg zu versorgen hatten. Vielmehr gab es seit Freitag die beliebte Musik-Party SeaYou in Freiburg, die allein am Samstag und Sonntag über 30000 Besucher an den Tunisee lockte und damit die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mehr als stark beanspruchte. Dort waren mit angrenzendem Zeltplatz im benachbarten Reute/Vörstetten (Landkreis Emmendingen) bis am Montag gegen 13 Uhr rund 450 Patientenkontakte und Versorgungen (vorwiegend Erschöpfungen oder chirurgische Anlässe) in mehreren Medical Centern registriert worden. Diese Personen wurden teilweise von mehreren Notärzten medizinisch versorgt. Bis zum Ende der Veranstaltung am heutigen Montag gab es dann knapp ein Dutzend Transporte in umliegende Kliniken.

Weiterer Schwerpunkt war bereits am Samstag der Triathlon in Schluchsee (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), der ebenfalls für zahlreiche weitere rund 35 Versorgungen samt Transporte in Kliniken, teilweise mit Rettungshubschrauber, sorgte und so derzeit über 500 Patientenkontakte bei allen genannten Veranstaltungen zu bilanzieren sind.

Etwa 200 Kinder werden seit Freitag noch beim bundesweiten Junior-Ranger-Treffen in Bernau (Landkreis Waldshut) bei einem weiteren DRK-Sanitätswachdienst rund um die Uhr noch bis zum heutigen Montag betreut. Auch hier kommt es ebenfalls wieder zu etwa 30 medizinischen Versorgungen. Am Sonntag musste der Rettungsdienst und weitere Helfer nach einem starken Gewitter vor Ort kommen - es wurden unter anderem Decken verteilt.

ALs weitere Veranstaltung wurde noch ein Sanitätswachdienst am "Schauinsland-König" Freiburg/Oberried gestellt. Auch hier hatten die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Kreisverband Freiburg wieder einige Versorgungen zu leisten.

"Wir können damit", so der DRK-Pressesprecher im Kreisverband Freiburg, Matthias Reinbold, "von einem der umfänglichsten Sanitätswachdiensten für das Ehrenamt der Hilfsorganisationen seit Jahren sprechen". Deshalb hat auch Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die Einsatzkräfte am Tunisee besucht und ihnen für ihren vorbildlichen Dienst auch in seiner Eigenschaft als Aufsichtsrat im DRK Kreisverband Freiburg ein "herzliches Dankeschön" übermittelt. Er zeigte sich im Gespräch mit den Ehrenamtlichen beeindruckt von deren Arbeit.

Wie umfangreich das Dienstgeschehen mittlerweile ist zeigt auch, dass für die Veranstaltung SeaYou DRK-Helferinnen und Helfer bis aus dem Landkreis Waldshut oder Lörrach dabei waren.

Die Belastung der Einsatzkräfte ist darüber hinaus immer wieder hoch, weil ihre Arbeit nicht ohne Störungen verläuft und sogar die Polizei unterstützend eingreifen muss um eine reibungslose Versorgung von Patienten zu ermöglichen.

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