05.05.2024 16:14

Matthias Friemel zum Priester geweiht

(Freiburg) In einem feierlichen Gottesdienst im Freiburger Münster hat Erzbischof Stephan Burger am Sonntag (05.05.) Matthias Friemel zum ...

In einem feierlichen Gottesdienst im Freiburger Münster hat Erzbischof Stephan Burger am Sonntag (05.05.) Matthias Friemel zum Priester geweiht.

In seiner Predigt hob der Freiburger Erzbischof ein Kriterium hervor, das unabdingbar zur Berufung eines Priesters dazu gehöre: die selbstlose Liebe Jesu gegenüber. Entsprechend wichtig sei auch für Matthias Friemel heute diese Zusage an Jesus Christus, so der Erzbischof weiter. „Entscheidend ist, dass Sie sich ihm ganz und gar anvertrauen, in dem Bewusstsein, dass er Sie hält und führt. Ich denke, dass Sie dies auch mit Ihrem Primiz-Spruch zum Ausdruck bringen, wenn Sie sich die Worte des greisen Simeon zu eigen machen: ,Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast.‘ Entscheidend ist, dass Sie aus seiner Liebe nicht herausfallen können, außer Sie verweigern sich selbst radikal seiner Liebe. Dann drängt sich der Herr nicht auf. Und selbst wenn Sie fehlgehen sollten, will er dennoch bei Ihnen sein und bleiben. Er kündigt seine Freundschaft nicht auf. Und in dieser seiner Zusage und mit all dieser Zuversicht, gehe auch ich als Bischof mit Ihnen diesen Weg gemeinsam in die Zukunft.“



Liturgie der Priesterweihe

Für die Priesterweihe gibt es einen eigenen liturgischen Ablauf. Zu Beginn der Weiheliturgie wird der Kandidat vorgestellt. Der Regens (Leiter des Priesterseminars) richtet die Bitte an den Erzbischof, dem Diakon die Priesterweihe zu spenden. Nach dem Wortgottesdienst bekundet der Kandidat vor der Gemeinde seine Bereitschaft zur Übernahme dieses geistlichen Amtes und verspricht dem Erzbischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam. Anschließend leitet die Allerheiligenlitanei, das Gebet der Gemeinde, zur eigentlichen Weihe über: Der Erzbischof und nach ihm weitere bei der Weihe anwesende Priester legen dem Kandidaten in Stille die Hände auf. Nach dem anschließenden Weihegebet des Erzbischofs folgen die sogenannten ausdeutenden Riten: das Bekleiden mit dem Messgewand, die Salbung der Hände mit Chrisam, das Überreichen von Kelch und Hostienschale für die Feier der Eucharistie sowie der Friedensgruß. Danach feiert der neugeweihte Priester zusammen mit dem Erzbischof die Eucharistie.