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22.07.2017 09:20

Weniger trauen sich

Freiburg (mr) Im vergangenen Jahr gab es im Erzbistum Freiburg mehr Taufen (13.231) als im Jahr zuvor. Wie das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg dazu am Freitag (21. Juli) mitteilte, wurden damit auf dem Gebiet der Erzdiözese im vergangenen Jahr 313 Menschen mehr getauft als im Vorjahr (2015: 12.918; in 2014: 12.844). Ein Anstieg der Taufzahlen lässt sich bundesweit beobachten (Zahl der Taufen bundesweit von rund 167.000 auf rund 171.000 gestiegen), mit einem Schwerpunkt in Baden-Württemberg, das im deutschen Vergleich unter den Flächenländern die jüngste Bevölkerung aufweist. Den Anstieg der Taufzahlen führen kirchliche Statistik-Experten im Kern auf die höheren Geburtenzahlen zurück. Die Zahl der Erwachsenentaufen im Erzbistum Freiburg ist mit 198 im Jahr 2016 zwar gegenüber 2015 leicht gestiegen (173), liegt aber nach wie vor deutlich unter dem langjährigen Mittel (2014: 217; 2013: 227; 2012: 214 Erwachsenentaufen).

Bei den 3.961 Trauungen verzeichnet die Erzdiözese Freiburg einen leichten Rückgang (2015: 4012; in 2014: 4082). Das gilt auch für die Zahl der Erstkommunionkinder (2016: 13.921; 2015: 14.237) und der Firmungen (2016: 10.438; in 2015: 12.666).

Die Zahl der Kirchenaustritte ist 2016 im Südwesten Deutschlands weiter zurückgegangen: 13.671 Menschen haben im Erzbistum Freiburg ihren Austritt erklärt (zum Vergleich: 15.568 in 2015), ebenso ist die Zahl der Beerdigungen zurückgegangen (19.870 in 2016; 20.726 in 2015) - deutschlandweit insgesamt um mehr als 10.000 gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Einritte (2016: 155; in 2015: 199) und der Wiederaufnahmen (2016: 385; in 2015: 486) ist leicht gesunken. Die Gesamtzahl der Katholiken im Erzbistum Freiburg ist auf rund 1,88 Millionen (Vorjahr: 1,9 Millionen) gesunken. Die Zahl der Katholiken in Deutschland liegt bei 23,6 Millionen. Im Erzbistum wurden 2016 rund 165.000 Kirchenbesucher an Sonntagen gezählt. Damit gehen etwa 8,8 Prozent der Katholiken im Erzbistum Freiburg sonntags zur Kirche.

In der Erzdiözese Freiburg leben mehr ausländische Katholikinnen und Katholiken als im Vorjahr. Im Jahr 2016 waren es 186.593 Menschen (in 2015: 184.966). Bemerkenswert ist dabei der Anstieg von Katholiken aus den neuen EU-Ländern Polen, Kroatien, Ungarn und Rumänien.

Die Zahl der in der Seelsorge vor Ort Beschäftigten ist relativ stabil geblieben: So gab es 2016 im Erzbistum Freiburg 271 Ständige Diakonen, 271 Pastoralreferentinnen und -referenten und 334 Gemeindereferentinnen und -referenten. Die Zahl der Diözesanpriester ist auf 815 (Vorjahr: 831) gesunken.

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